Spirituosen die in keiner Bar fehlen dürfen
Die Grundlage fast aller Cocktails bilden zweifelsohne die unterschiedlichen Alkoholsorten. Auch hier gilt wie fast überall, Qualität statt Quantität. Sie müssen nicht von Anfang an alle Alkoholsorten vorrätig haben. Ihre Hausbar kann ja von Zeit zur Zeit aufgestockt werden. Auf folgenden Seiten werden wir Ihnen unterschiedliche Spirituosen vorstellen und Sie über ihren Einsatz informieren.

Aperol
Klassischer Aperitif Likör, das ist Aperol. Der Likör würde 1919 von den Brüdern Silvio und Luigi Barbieri auf dem Markt gebracht. Ein Destillat aus Bitterorangen, Rhabarber, Chinarinde, Enzian und verschiedenen Kräutern.
Aperol hat in Italien einen Alkoholgehalt von 11%, in Deutschland sind es 15%.

Gin
Nicht nur das Lieblingsgetränk der Queen. Gin sollte Grundbestandteil jeder gut ausgestatteten Bar sein. Und dabei gilt oft, je trockener umso besser. Gin ist ein aus Getreide (Gerste, Roggen) destilierter Alkohol. Beim zweiten Durchgang wird der Gin vorzugsweise mit Wacholderbeeren veredelt.

Martini
Der Klassiker unter den Wermut Weinen. Wichtiger Bestandteil vieler klassischen Cocktails. Nicht nur James Bond liebt dieses feine, trockene Tröpfchen. Italienischer Wermut mit sehr langer Tradition. Bereits 1863 wurde der Martini komponiert.

Rum
Rum wird aus Zuckerrohr hergestellt und ist nachdem Brennen geschmacksneutral. Erst durch die Zugabe, Faßlagerung und Verschnitt werden die kleinen aber feinen Unterschiede des meist karibischen Rums deutlich.

Whisk(e)y
Whiskey wird meist für amerikanischen und irischen (usige beatha=Lebenswasser) Whiskey verwendet. Doch egal wie man es schreibt, es ist ein Branntwein aus Destilaten verzuckerter und vergorener Maische, meist Gerstenmalz, Roggen oder Weizen.

Wodka
Branntwein mit slawischen Wurzeln. Ungeklärt ist noch immer ob es das erste Mal in Polen oder Russland gebrannt wurde. Bis um 1800 rum wurde der Wodka aus Weizen oder Gerste gebrannt. Danach fing man den Wodka aus Kartoffeln zu brennen.
